Von ostsee-zeitung.de 

Schwerin. Die Ergebnisse der neuen Nitrat-Messstellen sind alarmierend: Mehr als dreimal so hoch wie erlaubt ist der Wert in Roggenstorf bei Grevesmühlen (Nordwestmecklenburg) mit 173 Milligramm pro Liter (mg/l). Zulässig sind nur 50 Milligramm pro Liter. Zwei weitere Messpunkte überschreiten den Grenzwert um mehr als das Doppelte: in Mankmoos bei Neukloster und Pokrent bei Schwerin. Knapp 100 Prozent über der Obergrenze: Klein Warin bei Neukloster. Nur an zwei der sechs 2017 errichteten Messstellen erfüllt das Grundwasser die geforderten Kriterien: Holdorf bei Gadebusch und Krassow bei Wismar. Mögliche Folgen: höherer Aufwand für Wasserwerke und damit höhere Preise.

Von insgesamt 306 Messpunkten in MV fallen derzeit 20 Prozent durch überhöhte Nitratwerte auf, bestätigt das Schweriner Agrarministerium. Besonders problematisch seien die Werte in Westmecklenburg und auf Rügen. „Wir müssen uns dem Schutz des Grundwassers konsequenter widmen“, verlangt Umweltminister Till Backhaus (SPD). Seine Forderung richtet sich vor allem an die Bauern. Rund 60 Prozent der Stickstoffeinträge stammen aus Dünger, Klärschlamm und Gärresten. Aus Nitraten können gesundheitsschädliche Stoffe, wie Nitrosamine, entstehen.

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Vorsicht: Aktivkohlefilter können kein Nitrat filtern!

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