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Mikroplastik in Kosmetika verbieten

Deutlich härter sollte man aus Sicht von Leroy und Hannemann hingegen in einem anderen Bereich vorgehen: bei Mikroplastik, das in Kosmetika verwendet wird. „Wenn ein Duschgel oder Shampoo schäumt, ist das nett für den Verbraucher, aber es hat keinen gesellschaftlichen Nutzen“, sagte die Hamburg-Wasser-Chefin. Deshalb schließe man sich der Forderung der großen Wasserverbände an, die Verwendung von Mikroplastik zu verbieten.

WASSERWERKE UND KLÄRANLAGEN SIND KEIN REPARATURBETRIEB FÜR GESELLSCHAFTLICHES UND WIRTSCHAFTLICHES FEHLVERHALTEN. NATHALIE LEROY, Geschäftsführerin Hamburg Wasser

Heutige Kläranlagen seien nicht in der Lage, die Kleinstpartikel aus dem Wasser zu entfernen, sie landeten damit ungehindert aus den Privatduschen in öffentlichen Gewässern. Dabei könne es nicht Teil der Lösung sein, Wasserwerke und Kläranlagen technisch aufzurüsten. „Wasserwerke und Kläranlagen sind kein Reparaturbetrieb für gesellschaftliches und wirtschaftliches Fehlverhalten“, sagte Leroy.

Damit Spurenstoffe nicht zu einem ernsthaften Problem werden, müssen strengere Gesetze zum Schutz des Wassers her. Gleichsam müssen die Verursacher stärker in die Pflicht genommen werden.“ Das dürfte auch im Interesse der Verbraucher sein. Denn müssten Abwässer künftig stärker gereinigt werden, drohten Mehrkosten in erheblicher Höhe.

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