Vorsicht Aktivkohlefilter


„Aktivkohle kann einige große, unpolare, organische Wasserinhaltsstoffe zurückhalten, z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe, Pflanzenbehandlungsmittel oder Medikamente. Aber Schwermetall-Ionen (z.B. Blei), Nitrat und Calcium/Magnesium (Kalk) lassen sich durch dieses Verfahren nicht herausfiltern.

Nachteile: Ist der Filter voll beladen, können die angelagerten Stoffe konzentriert wieder ins Wasser „durchbrechen“. Aktivkohle bietet einen hervorragenden Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb enthalten die Filter oft keimtötendes Silber, das aber ausgewaschen wird. Werden die Geräte länger nicht betrieben oder steht das Wasser im Behälter, besteht so trotzdem die Gefahr, dass sich im Wasser Keime vermehren.“

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wasserbehandlung#aktivkohlefilter

Dies ist korrekt, deshalb empfehlen wir den Einsatz von Aktivkohlefiltern nur in Verbindung mit einer log6 Keimsperre zum Schutz vor Verkeimung. Die sogenannte Ultrafiltration gilt als einzig sicheres und anerkanntes Verfahren zur sicheren Filtration der Mikrobiologie. Aber Schwermetall-Ionen (z.B. Blei), Nitrat und Calcium/Magnesium (Kalk) lassen sich durch dieses Verfahren nicht herausfiltern. Auch hier können bereits zurückgehaltene Stoffe unkontrolliert wieder abgegeben werden, wenn nicht rechtzeitig alle 6 bis 12 Monate die Filter gewechselt werden.

Bei reinen Aktivkohlefiltern (ohne log6 Keimsperre) sollten die Filter aus Sicherheitsgründen alle 3 bis 4 Monate gewechselt werden. Eine UV-Lampe nach dem Filter kann problematisch werden, da Nitrat in Nitrit (krebserregende Nitrosamine) umgewandelt werden kann.

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