Von vorarlberg.orf.at

An die 60 Milliarden Liter Wasser werden in Vorarlberg jährlich verbraucht. Seit Jahren ist die Trinkwasser-Qualität den Analysen zufolge ausgezeichnet. Um dies zu gewährleisten, werden zum Beispiel beim Trinkwasserverband Rheintal im Jahr 30 Proben vom Umweltinstitut des Landes durchgeführt. Würde der Entwurf der EU durchgehen müssten in Zukunft 520 Proben jährlich gemacht werden, ärgert sich der technische Leiter des Trinkwasserverbandes Rheintal, Josef Wirth. Die Kosten würden von derzeit 7.000 Euro auf 120.000 Euro ansteigen.

Diese eklatante Verteuerung wäre vielleicht für den Trinkwasserverband Rheintal und die anderen großen Wasser-Verbände noch zu stemmen, die mehr als 100 kleinen Wasser-Genossenschaften wären aber in ihrer Existenz bedroht. Abgesehen davon würde es laut Wirth auch zu einer Verteuerung für die Haushalte kommen – und zwar um etwa 20 Euro jährlich.

2.000 Trinkwasser-Proben im Jahr

Das Umweltinstitut analysiert an die 2.000 Trinkwasser-Proben im Jahr. Die ursprünglichen EU-Pläne hätten die Kapazitäten gesprengt. Nun aber hätten die Länder in Brüssel erfolgreich protestiert, erklärt Bernhard Zainer, stellvertretender Instituts-Leiter. Die EU entschärfe jetzt die Richtlinie und konzentriere sich dabei auf Wasser-Schutzgebiete, die in Vorarlberg bereits flächendeckend eingerichtet seien. Eine Erhöhung der Kontrollzahlen – wenn auch nicht ganz so dramatisch – können Zainer und Wirth aber nicht ausschließen.

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