EU reicht Nitrat-Klage gegen Deutschland ein


Aktuelle News: EU reicht Nitrat-Klage gegen Deutschland ein

„Die Wasserqualität habe sich zudem über Jahre hinweg nicht verbessert, sondern tendenziell sogar verschlechtert.“

Die EU verklagt Deutschland vor dem EuGH wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers – und weil der Bund nicht genug dagegen tut. Für die Bauern könnte das schwere Folgen haben.

„Darin geht es um die seit Jahren in vielen Regionen Deutschlands steigende Belastung des Grundwassers mit Nitrat. Als Hauptursache dafür gilt die Landwirtschaft, die Überdüngung mit Gülle und Mist.

Spätestens 2012 hätten Bund und Länder die Vorschriften zum Schutz der Gewässer vor zu viel Nitrat aus der Landwirtschaft verschärfen müssen, zitiert der Sender aus der Klageschrift. Denn schon damals hätten die von Berlin vorgelegten Daten bewiesen, dass die geltenden Regelungen unwirksam sind. Die Wasserqualität habe sich zudem über Jahre hinweg nicht verbessert, sondern tendenziell sogar verschlechtert. Die entsprechende EU-Richtlinie schreibe für diesen Fall jedoch zwingend vor, dass die betroffenen Staaten ihre Maßnahmen verschärfen müssen.

Im Fall einer Verurteilung muss Deutschland mit einer Geldstrafe rechnen. Die Höhe richtet sich nach der Dauer und Schwere des Verstoßes sowie der Zahlungsfähigkeit des betreffenden Staates. Gegen Deutschland sind Strafen in sechsstelliger Höhe pro Tag möglich.

Als eine Ursache für die hohen Nitratwerte in Deutschland gelten zu lasche Regeln für den Umgang mit Gülle und Kunstdünger. Nitrat ist für das Pflanzenwachstum von entscheidender Bedeutung. Allerdings können überhöhte Nitratwerte das Süßwasser und die Meeresumwelt schädigen, indem sie das Algenwachstum begünstigen und dadurch anderes Leben ersticken.“

Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/nitrat-im-grundwasser-eu-reicht-klage-gegen-deutschland-ein-a-1120036.html


Nitrat wird im Körper durch Bakterien zu toxischem Nitrit (Nitrosamine) umgewandelt und reduziert so die Fähigkeit Sauerstoff ins Blut aufzunehmen. Bei Kleinkindern kann dies zu Atemnot oder zum plötzlichen Kindstod führen.
Es fördert Reizungen und Störungen in Magen und Darm. Nitrat führt auch zu Schilddrüsenfehlfunktionen und Iodmangel-Erscheinungen.

Eine Studie der Universität von Iowa (USA) hat nachgewiesen, dass sich bei einem Nitrat-Gehalt von bereits 2,46 mg/Liter im Wasser das Krebsrisiko um das 2,83-fache erhöht!

In Deutschland liegt der Grenzwert trotzdem noch bei 50 mg/l! In der Schweiz dürfen max. 25 mg/l im Trinkwasser sein und die WHO empfiehlt einen Wert unter 10 mg/l!

Im Trinkwasser hat Nitrat überhaupt nichts zu suchen!


Jetzt heißt es handeln. Aber Vorsicht! Nicht jeder Wasserfilter schafft Nitrat zu filtern: #Aktivkohlefilter#Ultrafiltration und #Filtertürme scheitern an dieser Aufgabe.

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