Das Märchen vom gefährlichen Aktivwasser

Das Märchen vom gefährlichen Aktivwasser oder von “neutralen” Whitepaper

Vielleicht haben Sie auch schon das sogenannte Whitepaper vom Expertenteam des Zephyr Verlags UG, Hamburg, betrachtet und waren erstaunt wie “neutral” und “sachlich” das Thema basisches Aktivwasser dort betrachtet wurde…

Mal davon ausgegangen, dass der Zephyr Verlag UG ein normaler Verlag wäre, könnte das sogenannte “Whitepaper” den echten Eindruck eines gut recherchierten Fachartikels erwecken.

Betrachtet man jedoch die Webseite des Verlags http://www.zephyr-online.de/index.html tritt Ernüchterung ein. Keine Namen, keine Geschäftsführer, gar nichts ausser dem Link zur Seite http://www.trink-dich-jung.de mit einem nicht wirklich bestellbarem Buch und siehe an, jede Menge Aquion Werbung. Aquion ist ein Geräte, welche basisches Wasser erzeugen – welch ein Zufall.

Im Impressum der Seite Trink-dich-Jung steht dann mal ein Name einer natürlichen Person, welche aus der Seite http://www.salux-online.de/impressum als Geschäftsführer ausgewiesen ist. Das Unternehmen Salux ist der Vermarkter der Aquion Wasserionisierer (basisches Wasser).

Das alles ist ja nichts Dramatisches. Kompliment an dieser Stelle – ist genial gemacht und für den Verbraucher auf den ersten Blick nicht im Zusammenhang erkennbar.

Es versteht sich jedoch von selbst, dass in diesem “Whitepaper” das basische Wasser in den Himmel gehoben wird und alles andere selbstredend nicht gut ist. Inwieweit es da Zusammenhänge gibt bleibt fraglich.

Diese “Zufälle” sind aber schon auffällig und auch, dass auf den Aquino-Seiten dieser Artikel fast 1:1 zitiert wird.

Wer basisches Aktivwasser mag, dem sei es gegönnt.

Zu beachten ist jedoch, dass die Filtration entgegen dem in der Veröffentlichung angepriesenen Werten nicht ausreichend ist, da  z.B. Nitrat und Schwermetall-Ionen nicht von solchen Filtern entfernt werden kann, ebensowenig wie Aluminium und andere Stoffe. Das schafft ein kleiner Aktivkohlefilter einfach nicht. Aber dies hat der Autor vermutlich nicht recherchiert oder so übernommen…


Aktivkohlefilter

Aktivkohle kann einige große, unpolare, organische Wasserinhaltsstoffe zurückhalten, z. B. chlorierte Kohlenwasserstoffe, Pflanzenbehandlungsmittel oder Medikamente. Aber Schwermetall-Ionen (z.B. Blei), Nitrat und Calcium/Magnesium (Kalk) lassen sich durch dieses Verfahren nicht herausfiltern.

    Nachteile: Ist der Filter voll beladen, können die angelagerten Stoffe konzentriert wieder ins Wasser “durchbrechen”. Aktivkohle bietet einen hervorragenden Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb enthalten die Filter oft keimtötendes Silber, das aber ausgewaschen wird. Werden die Geräte länger nicht betrieben oder steht das Wasser im Behälter, besteht so trotzdem die Gefahr, dass sich im Wasser Keime vermehren.

Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wasserbehandlung

Erwähnenswert sei noch, dass im Whitepaper erwähnt wird, dass in Japan und in Korea, die Behörden vor vielen Jahren entschieden haben, Geräte, mit denen man Aktivwasser produziert, als Medizinprodukte einzustufen. Warum wird es dann hier als normales Produkt teilweise über Networks vertrieben? Sollte ein Medizinprodukt dann nicht besser ärztlich verordnet sein und so ein Wasser besser nach Rücksprache mit einem Mediziner getrunken werden? Ist es denn dann als tägliches Trinkwasser überhaupt empfehlenswert oder eher mehr als vorübergehende Therapie? Das wirft weitere Fragen auf.

In folgendem Artikel wir das Thema anders kontrovers betrachtet: http://www.biokybmed.com/Download/pdf/Wasserionisierer.pdf

Machen Sie sich bitte selbst ein Urteil, ob es das ist, was Sie wollen oder die Tatsache ein naturidentisches Wasser (Quellwasser, z.B. PLOSE) zu trinken und mittels basischer Ernährung den eigentlich natürlicheren Weg zu wählen, vernünftiger ist.

Ihre Wasserklinik.INFO

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